So weich!

Auch wenn man das jetzt angesichts des nahenden Frühjahrs nicht lesen mag … der nächste Herbst kommt bestimmt. Und was gibt es da Schöneres, als warm eingekuschelt auf dem Sofa oder einem gemütlichen Sessel zu sitzen, mit einem Becher Tee und einem spannenden Buch oder Strickzeug? Und was braucht man dazu? Richtig, eine selbstgestrickte Kuscheldecke!

Die Buntfaden-Planung für den Prototyp der buntfädigen gemütlichen Strickkuscheldecke hat begonnen. Als erstes musste ich natürlich eine geeignete Wolle finden. Ich habe dafür ein Kilogramm Wolle bei Lanartus bestellt. Heute kam das Paket. Oh, das ist so kuschelweich, dass ich ganz schnell mit dem Färben anfangen muss und meinen Kuscheldeckenprototypen anstricken muss. Was für ein wunderbares Garn. Es heißt Sofia und besticht nicht nur durch seine Superwash-Qualität, sondern ist auch dank 100% Merino extrafine absolut traumweich und anschmiegsam. Mit Nadelstärke 4 sollte die Strickarbeit flott von der Hand gehen. Ich bin ganz gespannt.

 

Aufgefüllt

Heute war gutes Licht zum Photographieren der neuesten Stränge. Ich habe das gleich genutzt und dann auch die Shopregale aufgefüllt. Neue Holi! und Pfauen.

Morgen kommen noch ein paar mehr dazu.

Holi!

Wart Ihr schon einmal in Indien? Ich hatte das Glück noch nicht, und der ganze Subkontinent ist sicherlich mit all seinen Problemen mit gemischten Gefühlen zu betrachten.

Nun habe ich in den letzten Wochen mich ein bisschen in eine spezielle Färbetechnik verbissen, sie heißt Chamäleon-Technik. Der Strang wird dabei zum Zopf gedreht und in einen Topf mit Färbebad eingelegt. Wenn das Garn die Farbe aufgenommen hat, wird ein neuer Zopf gedreht und in eine neue Farbe eingelegt. So wird nach und nach der ganze Strang gefärbt, die Farben schichten sich übereinander und ergeben neue Mischungen, dabei gibt es keinen Farbverlauf mehr, sondern kunterbunt viele Farben. Als ich nun mit dem Sohn neulich ein ganz lebendiges Chamäleon betrachtete, wurde mir klar, dass dieser Name überhaupt gar nicht passt. Auf der Suche nach einem neuen Namen kam mir das Holi-Fest in Indien in den Sinn. Wie gesagt, ich war noch nie in Indien, aber als Farbliebhaberin stelle ich mir vor, dass mir dieses Fest besonders gefallen würde, der ganze Tag ist ein einziger Farbenrausch. Die Farben existieren nicht  mehr adrett und ordentlich nebeneinander her. Stattdessen ist es ein einziges Bunt.

Das passt zu meinen Strängen. Und so nenn ich also diese Kategorie ganz schnickschnacklos: Holi!

Abwärts, es geht aufwärts!

Ich hatte wohl schon einmal geschrieben, wie gern ich nach dem Strickmuster “Abwärts” sowohl Herren- als auch Damensocken stricke. Das möchte ich jetzt noch mal ganz offiziell wiederholen. Ich liebe vor allem die ganz wunderbare Ferse. Schon seit längerem bin ich ja der Herzchenferse verfallen, aber mit dieser besonderen Strickvariante sieht es gleich noch einmal viel besser aus … und es ist meine erste wirklich lochfreie Ferse. Jedesmal wieder neu!

Die Anleitung ist gut umsetzbar, sogar für Gebrauchsanweisungsmuffel wie mich. Hier geht es zum Blog “Strickpraxis” und somit auch zum Abwärtseintrag und auch der Anleitung für meine Lieblingssocken.

Klick für Abwärts!

Ich habe inzwischen – so bin ich nunmal – alles ein bisschen variiert, bin zunächst beim Rollbündchen gelandet, nun beim klassischen “Zwei links, zwei rechts”. Auch die Spitze hab ich etwas abgeändert.

Dennoch sind es ganz typische Abwärtssocken geblieben.

Danke, dass ich sie hier verlinken darf!

 

Chamäleons :-)

Gestern war ich mit dem Sohn in Hannover. Wir waren im SeaLife und haben sogar auch einer Chamäleon-Fütterung zuschauen können. Im Shop hab ich mich in ein Chamäleon verkuckt.

Was für ein knuffiger Geselle, oder? Und die Farben, die muss ich auch mal färben.

Daheim lag ein ganz anderes Chamäleon. Nach langer Zeit habe ich mal wieder mit dieser Färbetechnik experimentiert: Wolle zum Strang flechten, ins Färbebad, baden lassen, Wolle rausnehmen, wieder zum Strang flechten, nächste Farbe …

Dieses Chamäleon muss ich selbst verstricken. Geht nicht anders.