Achter März

Ich weiß gar nicht, was jüngere Frauen heutzutage mit dem 8. März verbinden. Für mich ist und bleibt das der Internationale (Welt-)Frauentag. In jungen Jahren war mir Emanzipation, Feminismus ein großes Ziel. Ganz wunderbare Bücher habe ich gelesen, Herland von Charlotte Perkins Gilman, die Töchter Egalias von Gert Brantenberg und und und. Ich setzte mich mit der weiblichen und der männlichen Sprache auseinander und hatte sogar eine lilane Fahne mit einem Frauenzeichen drauf. So war das. Und wenn ich an den 8. März denke, muss ich auch immer an meinen selbstgebatikten lilanen Pullover denken (der war allerdings ohne Frauenzeichen). Den trug ich dann nämlich immer. Am 8. März.

Und als ich diesen Strang färbte, musste ich an den lilanen Pullover ohne Frauenzeichen denken und daran, dass bald wieder der 8. März naht und der Weltfrauentag. Und dass eigentlich noch viel zu tun ist für die Rolle der Frau. Drum ist dies mein Achter März.

2 Kommentare zu “Achter März

  1. Ich bin ja auch nun keine “jüngere Frau” mehr und ich glaube, dass sich zumindest in meinem Umfeld das Selbstbewusstsein der jüngeren Frauen schon absolut auf Gleichberechtigung, wenn nicht sogar auf Dominanz gegenüber der Männer eingestellt hat. Grins.

    Trotzdem – Lila-Violett rules und der 8. März sowieso, ach ja und Dein Strang auch!

    Liebe Grüße,
    Sophina

Comments are closed.